Für ihms seint Loitz

Da fallen sie wieder unbestellt aus dem Himmelsklo, die Besitz anzeigenden und fürwahr vereinnahmenden Fürwörter: „unsere Stadt, unsere Dörfer, unsere Region“. Dabei gehört den meisten der Ansässigen von den 90 km² Ampsbereich Peenetal/Loitz so gut wie gar nichts. Das ehemalige Volkseigentum haben sich andere unter den Nagel gerissen. Nicht umsonst gibt es den Geier in der BRD-Flagge.

„Für unsere Unternehmen“, tönt es weiter, dabei wären die die letzten, die enteignet werden wollen. Oder ist da was geplant?

„Für unsere Jugend“,  mental festverdrahtet sollen auch die Restbestände an Jungvolk in Beschlag genommen werden.

„Für die weitere Nutzung der Peene“, die wird sich das schon noch eine Weile gefallen lassen. Bis die dann mal Loitz für ihre Wasserüberstände dauerhaft nutzen wird.

MSS

O. g. ließ in dieser schönen Verkehrheit in seiner Wahlanzeige kucken der Ampsinhaber BM Sack.

„Auf unsere Stadt und unsere Dörfer warten neue Herausforderungen,“ na sollen sie doch warten, bis sie CDU-schwarz werden, und was neu an den Forderungen sein soll, legt sich die Obrigkeit allein für alle zurecht, „denen ich mich erneut stellen möchte:“ Na klar, und dann durchreichen nach unten, an die Zuarbeiter, mein Ehrenamt heißt Treudoofheit.

„Mit der Wahl […] entscheiden Sie, wie die Weichen für die Kommunalpolitik […] gestellt werden.“ Oh ganz bestimmt! Als ob es auf dem Gleis ins Weiterso irgendeine Weiche gäbe, Einwohner irgendwas Entscheidendes zu melden hätten. Die sollten lieber den Zug vom Gleis kippen.

Vorher aussteigen nicht vergessen.

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